14.03.2026
Dr. Jens Rudzewski wird neuer Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin. Der langjährige leitenden Oberarzt übernimmt den Posten von Privatdozent Dr. Hans Goost, der das Haus Ende Februar auf eigenen Wunsch verließ.
Die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin des Wermelskirchener Krankenhauses vollzieht einen Wechsel an der Spitze: Dr. Jens Rudzewski, bisher langjähriger leitender Oberarzt des Hauses, übernimmt ab sofort die Leitung der Abteilung. Das teilt die seit geraumer Zeit für die Klinik an der Königstraße zuständige Kommunikationsagentur am Freitag mit. Hintergrund sei das Ausscheiden des bisherigen Chefarztes, Privatdozent Dr. Hans Goost, der die Klinik Ende Februar gen Stolberg verlassen hatte.
„Wir freuen uns, dass wir mit Herrn Dr. Jens Rudzewski einen absoluten Spezialisten und Top-Chirurgen für die Leitung unserer Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin gewinnen konnten – und mit ihm auch einen ausgewiesenen Kenner unseres Hauses, der keine Eingewöhnungszeit benötigt. Mit der Entscheidung für Dr. Rudzewski setzen wir auf Kontinuität,“ wird in einer aktuellen Mitteilung die Klinikleitung der Krankenhaus Wermelskirchen GmbH zitiert.
„Experte“ in vielen Bereichen
Der 57-jährige Mediziner sei ein ausgewiesener Experte in der Schulterchirurgie, arthroskopischen Verfahren, Gelenkersatz und der autologen Chondrozyten-Transplantation (ACT) – ein Verfahren, um bei einem Knorpelschaden das Gelenk zu erhalten. Als Orthopäde, Unfallchirurg und Facharzt für Sportmedizin verbinde Rudzewski „modernste medizinische Expertise mit einem tiefen Verständnis für sportlich aktive Patienten“. Auch privat sei er sportlich sehr engagiert: Aktuell trainiere er als Triathlet und setze „auf persönliche Fitness und Leistungsbereitschaft – Werte, die er auch in die Klinik einbringt".
Der gebürtige Solinger bringe zudem langjährige Erfahrung aus renommierten Häusern mit, zuletzt das Alfried-Krupp-Krankenhaus in Essen, in dem er als Oberarzt tätig war. Weiter heißt es: „Mit seiner fundierten Expertise soll er die medizinische Versorgung der Patienten sichern und die Abteilung durch das laufende Sanierungsverfahren begleiten“.
„Mir ist es ein besonderes Anliegen, die Kontinuität in unserer Klinik zu wahren und die hohen Standards in Orthopädie, Unfallchirurgie und insbesondere Sportmedizin weiterzuführen“, erklärt Dr. Rudzewski. „Wir werden uns weiterhin auf exzellente Patientenversorgung und innovative Behandlungsmethoden konzentrieren und weiter ausbauen.“
Die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin schaue mit Zuversicht in die Zukunft und „vertraue auf die Erfahrung und den Einsatz von Dr. Rudzewski, um die Abteilung sicher weiterzuentwickeln“.
Insolvenzverfahren läuft
Ende Oktober 2025 hatten die Krankenhaus Wermelskirchen GmbH sowie die Träger wegen finanzieller Engpässe wie berichtet einen Antrag auf „Anordnung der vorläufigen Eigenverwaltung“, eine Form des Insolvenzverfahrens, gestellt. Anfang Februar wurde das Verfahren eröffnet.
Die Krankenhaus Wermelskirchen GmbH betreibt in zentraler Stadtlage in Wermelskirchen ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit aktuell 180 Betten. Das Krankenhaus bietet fünf Hauptfachabteilungen und eine Belegabteilung in Kooperation mit zwei Fachärzten für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde. Auf den Stationen der beiden Abteilungen Innere Medizin und Allgemein- und Unfallchirurgie werden nach eigener Angabe jedes Jahr rund 8.000 Patienten aufgenommen. Hinzu kommen etwa. 20.000 Patientenkontakte, von Menschen, die sich hilfesuchend an die Ambulanz des Krankenhauses wenden. Zu den in Wermelskirchen angebotenen Leistungsgruppen gehören neben der Knieendoprothetik die Allgemeine Innere Medizin, die Allgemeine Chirurgie, Geriatrie, Intensivmedizin sowie HNO.
Quelle: Remscheider General Anzeiger (14.03.2026)
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