1. Einleitung
Dieses Curriculum dient der Facharztausbildung in der Anästhesie und operativen Intensiv- medizin. Dabei orientiert es sich an den Richtlinien der Weiterbildungsordnung der Landes- ärztekammer Nordrhein von 2006 und den Empfehlungen des Bundes Deutscher Anästhesis- ten (BDA) und der Deutschen Gesellschaft für Anästhesie und Intensivmedizin (DGAI).
Das Weiterbildungscurriculum soll dazu dienen, die Weiterbildung der Assistenten zu struk- turieren und damit eine hohe Qualität im Fachgebiet sichern. Es soll außerdem die tägliche Arbeit der Auszubildenden als auch der Ausbilder interessant und anregend machen, sowie die Zufriedenheit und Motivation fördern.
Dieses Weiterbildungscurriculum ist Bestandteil der Entwicklung der Mitarbeiter und soll das theoretische und praktische Wissen in Übereinstimmung mit den Anforderungen der Klinik
und der Weiterbildungsordnung bringen, dass heißt ein Basiswissen für den Erwerb der Fach- arztbezeichnung ermöglichen.
Die Unterteilung des Stoffes und die Richtzahlen ergeben sich aus der Weiterbildungsordnung und den erlassenen Richtlinien.
Dr. med. Katrin Colinas-Winkler besitzt die Weiterbildungsermächtigung für 24 Monate im Fach Anästhesiologie.
2. Einführungsprogramm
Am ersten Arbeitstag werden jedem neuen Mitarbeiter die Abteilung der Anästhesiologie und operativen Intensivmedizin und die Klinik näher gebracht.
In der ersten Woche sollen grundlegende administrative Gegebenheiten vermittelt werden, sowie die Einführung in die Gerätetechnik entsprechend den Verfahrensanweisungen zur An- wendung des Medizinproduktgesetzes.
Jeder WBA ist verpflichtet die aktuelle Transfusionsordnung zu kennen und anzuwenden.
Jedem neuen WBA wird zu Beginn ein Mentor zur Seite gestellt.
3. Evaluation
Am Ende jedes Ausbildungsabschnittes erfolgt ein Evaluationsgespräch zwischen WBA und Chefärztin oder Oberärztin/Oberarzt um den Stand der Ausbildung beurteilen zu können, sowie Anregungen zur Optimierung der Ausbildung aufzunehmen.
4. Dokumentation
Die Dokumentation erfolgt an Hand des von der DGAI herausgegebenen Nachweisbuches.
Jeweils am Ende eines Jahres erfolgt parallel die elektronische Auswertung.
5. Fortbildungen
Klinikinterne fachübergreifende Fortbildungen sollten wahrgenommen werden.
Desweiteren Kolloquien der Krankenhäuser der Region. Die gesammelten Fortbildungspunkte (CME-Punkte) sind jeweils am Jahresanfang der Chefärztin vorzulegen.
