Zertifizierung: Hohe Qualität zu halten, ist schwierig

Die Urkunde hängt bereits im Foyer des Wermelskirchener Krankenhauses: Zum mittlerweile vierten Mal erhält das Haus die Zertifizierung für „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen“ (KTQ). Wer dieses Qualitätssiegel haben möchte, muss sich alle drei Jahre einer Überprüfung unterziehen.

Die hat das Krankenhaus gerade hinter sich gebracht. Mehr als das. Nach Aussage von Dipl. Ing. Uwe Riegelmann gehört das Wermelskirchener Krankenhaus sogar zu den 30 besten der deutschlandweit insgesamt 400 Krankenhäuser, die sich nach KTQ zertifizieren ließen. Riegelmann begleitete die viertägige Visitation, in der Arbeitsabläufe und Prozesse im Krankenhaus unter die Lupe genommen wurden.

In dieser Zeit wurden die Vorgänge von der Patientenaufnahme bis zur Entlassung untersucht. „Die Zertifizierung beginnt schon Wochen vor der eigentlichen Visitation“, erklärt Pflegedienstleiterin Monika Hartung. Denn zunächst muss das Krankenhaus sich und seine Arbeitsabläufe selbst beurteilen. Aufgrund dieser Angaben erfolgt die Fremdbewertung durch die Zertifizierungsstelle. Erst danach kam vom 25. bis 28. Januar ein Team von Experten, bestehend aus einem ärztlichen Visitor, einem pflegerischen Visitor und einem ökonomischen Visitor, die die Angaben überprüften, und Mitarbeiter befragten.

Dass das Wermelskirchener Krankenhaus rund dreiviertel der erreichbaren Punkte bekam und damit zu den 30 besten Häusern gehört, liegt laut Riegelmann daran, „dass in Wermelskirchen das KTQ nicht in irgendeinem Ordner liegt, sondern gelebt wird.“

Es gab und gibt Kritik am Qualitätsmanagement, (QM) das die Krankenhäuser vor Jahren einführen mussten und das bei der KTQ-Zertifizierung überprüft wird. Das QM werde genutzt, um Kosten zu sparen und Mitarbeiter einzusparen. Dem widersprach Riegelmann. Vielmehr würden durch die KTQ-Zertifizierung Blind- und Doppelarbeiten vermieden.

Seit 2007 darf das Krankenhaus das Qualitätssiegel führen

Wie teuer die Zertifizierung für das Krankenhaus ist, konnte Geschäftsführer Christian Madsen nicht beziffern. Letztlich führe es zu Kostendämpfung, sagte er. Schwieriger als die KTQ-Zertifizierung 2007 erstmals zu bekommen, sei es, die einmal erreichte Qualität zu halten, sagte Hartung. „Dass wir es immer wieder schaffen, darauf sind wir stolz.“

Quelle: Wermelskirchener General-Anzeiger (15.03.2016)

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