Versorgungszentrum liegt auf Eis

Die Geschäftsleitung des Krankenhauses muss abwarten, was aus der Praxis am Schwanen wird. Die Bandansage in der chirurgischen Praxis am Schwanen ist seit Monaten unverändert: Das Team ist nur mittwochs für organisatorische Dinge, wie etwa die Rückgabe von medizinischen Unterlagen, zu erreichen.

Ansonsten ruht still der See in der Praxis von Dr. Abdelghani El Mouaaouy. Nach wie vor sind weder der Arzt noch das Praxisteam persönlich zu sprechen. Laut WGA-Information hatte man dem Mediziner die ärztliche Approbation entzogen.

„Wir müssen uns da jetzt erst einmal zurückhalten.“ Christian Madsen, Geschäftsführer des Krankenhauses

„Es ist noch nicht abschließend geklärt, wie es mit der Praxis beziehungsweise dem Sitz weitergeht; somit ist auch offen, ob und wann es zu einer Übertragung des Sitzes an das Krankenhaus beziehungsweise zu einem MVZ kommen könnte“, sagte Dr. Heiko Schmitz von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) am Dienstag auf WGA-Nachfrage.

Und weiter: „Aufgrund der laufenden Verfahren kann ich leider keine detaillierten Auskünfte dazu geben. Zur Frage der Zulassung des Arztes ist inzwischen ein Verfahren beim Berufungsausschuss für Ärzte anhängig.“ Offenbar sind viele Fragen offen. Hatte doch die Geschäftsleitung des Wermelskirchener Krankenhauses bereits im Februar bestätigt, dass aus der chirurgischen Praxis am Schwanen möglicherweise ein Medizinisches Versorgungszentrum werden soll. Die Krankenhaus-Wermelskirchen-GmbH werde dazu eine Tochtergesellschaft gründen. Der Aufsichtsrat des Krankenhauses hatte sich bereits Anfang des Jahres für diesen Kauf ausgesprochen. Vom Krankenhaus Wermelskirchen kommt derzeit zu der Entwicklung aber keine konkrete Stellungnahme. „Wir müssen uns da erst einmal zurückhalten“, sagt Geschäftsführer Christian Madsen. Er hatte aber bereits zuvor erklärt, dass er ein MVZ mit Schwerpunkt Chirurgie für eine sinnvolle Ergänzung des klinischen sowie des ambulanten medizinischen Angebots in Wermelskirchen halte.

Ein MVZ ist eine ärztlich geleitete Einrichtung, die von jedem Leistungserbringer gegründet werden kann, der aufgrund von Zulassung, Ermächtigung oder Vertrag an der medizinischen Versorgung der Versicherten teilnimmt. „Das kann auch ein zugelassenes Krankenhaus sein, inzwischen sogar eine Kommune“, erläutert Dr. Heiko Schmitz. Über die Zulassung oder die Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung entscheidet auf Antrag der Zulassungsausschuss der jeweilig zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung (KV). Es müssen mindestens zwei Ärzte, die in das Arztregister eingetragen sind, als Vertragsärzte oder Angestellte dort tätig sein.

Quelle: Wermelskirchener General-Anzeiger (14.06.2016)

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