Top vor allem im Hygienemanagement

Eine Zertifizierung bedeutet für ein Unternehmen, seine Qualität immer wieder neu unter Beweis zu stellen. Das gilt auch für das Wermelskirchener Krankenhaus. Gestern erhielt die Einrichtung erneut das so genannte KTQ-Gütesiegel (Kooperation, Transparenz und Qualität).

Nach der Erstzertifizierung vor sechs Jahren war es bereits die zweite Rezertifizierung.

Um diese Rezertifizierung zu erlangen, überprüften externe Experten vom 28. bis 31. Januar folgende sechs Kategorien: Patientenversorgung und -orientierung, Mitarbeiterorientierung, Patientensicherheit, Informations- und Kommunikationswesen, Krankenhausführung und Vorbildfunktion sowie Qualitätsmanagement.

Das gestern vorgestellte Ergebnis bescheinigt dem Krankenhaus eine überdurchschnittliche Qualität. "In Noten ausgedrückt wäre es ein Sehr Gut", bestätigte Dr. Ralph Wiedensohler seitens der Zertifizierungsstelle "Wieso Cert", die bundesweit etwa 100 Krankenhäuser pro Jahr überprüft. "Bei insgesamt 63 Unterkategorien gibt es am Wermelskirchener Krankenhaus keine Ausreißer nach unten." Er lobte außerdem die deutliche Weiterentwicklung der Einrichtung seit der letzten Zertifizierung.

Prüfung wird alle drei Jahre wiederholt

Top-Ergebnisse erzielte das Wermelskirchener Krankenhaus zum Beispiel in den Bereichen Hygiene- und Infektionsmanagement, Operative Verfahren, Ausbildung und Wertschätzung von Mitarbeitern sowie Organisation des Qualitätsmanagements. Die vier prüfenden Fachleute, so teilte Dr. Ralph Wiedensohler mit, seien selbst im Gesundheitswesen tätig: als Ärzte, Pflegepersonal oder Verwaltungsangestellte. Alle drei Jahre wird die KTQ-Prüfung wiederholt. Das soll gewährleisten, dass die Krankenhäuser das Gütesiegel auch weiterhin zu Recht trage. Wiedensohler: "Nach der Zertifizierung ist vor der Zertifizierung. Zurücklehnen darf man sich nicht."

Monika Hartung, Qualitätsbeauftragte des Krankenhauses, möchte für die aufgezeigten Verbesserungspotenziale nun einen Maßnahmenkatalog für die nächsten drei Jahre erstellen und im Team abarbeiten.


Quelle: Wermelskirchener General-Anzeiger (27.04.2013)

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