Sind am Limit angekommen

Im Wermelskirchener Krankenhaus freut man sich trotz voller Betten auch jetzt noch über jeden Patienten. Das stellte der ärztliche Direktor Dr. Volker Launhardt gestern klar. Dennoch hatte das Krankenhaus zu einem Pressegespräch geladen, um einen Appell an die Patienten zu richten: "Wir sind am Limit angekommen.

Ich bitte die Patienten darum, ihre Erwartungen an die derzeitige Situation anzupassen", sagte Launhardt.


Konkret heißt das, dass sich Patienten vor allem in der Notaufnahme auf längere Wartezeiten einstellen müssen. "Das betrifft aber zum Beispiel auch die Essensausgabe", sagte Pflegedienstleiterin Monika Hartung. Auch nach dem Drücken auf die Klingel könne es im Moment vorkommen, dass die Schwester oder der Pfleger länger brauche als sonst. Hartung: "Auch unser Personal ist krankheitsbedingt ausgedünnt."

Der ungewöhnlich kalte und dunkle Winter sei für die Krankheits-Welle verantwortlich, berichtete Launhardt. Vermehrt behandle man derzeit Lungen- und Atemwegsentzündungen - als Folge von grippalen Infekten. "Von einer Influenza-Epidemie kann in Wermelskirchen aber keine Rede sein", so Launhardt. Eingeschickte Proben bei Verdachtsfällen seien bislang negativ ausgefallen.

Ärztliche Versorgung ist weiterhin sichergestellt

Der ärztliche Direktor wies ausdrücklich darauf hin, dass die enorme Auslastung des Krankenhauses nur auf den Komfort Auswirkungen habe. "Die medizinisch-ärztliche Versorgung ist sichergestellt wie vorher auch." Größte Herausforderung für das Krankenhaus-Team ist momentan die Betten-Logistik. In diesem Jahr waren schon häufiger alle 218 Betten belegt. "So schlimm, dass zwei Patienten in einem Bett liegen mussten, war es aber noch nicht", scherzte Launhardt.

Dass eine Krankheits-Welle so lange andauert, ist auch für das Krankenhaus eine außergewöhnliche Erfahrung. "Normalerweise endet so eine Welle nach drei Wochen wieder. Jetzt dauert sie schon drei Monate und ist in den vergangenen drei Wochen immer stärker geworden", So Launhardt. Wann sie endet? "Wenn es endlich Frühling wird."

Influenza-Grippe

Im gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis wurden bereits 44 Influenza-Fälle gemeldet - so viele wie in keinem anderen Kreis in Nordrhein-Westfalen.


Quelle: Wermelskirchener General-Anzeiger (02.03.2013)

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