Sie ist seit vielen Jahren auf allen Stationen zu Hause

Nahtlos ist nach der Pensionierung von Monika Willms ihre bisherige Vertreterin Monika Hartung Nachfolgerin geworden - mit drei Schwerpunkten ihrer Tätigkeit: Die Pflegedienstleitung (PDL) wird die 57-Jährige bewusst in bewährten Willms-Fährten weiter führen.

Nach Optimierungs-Ansätzen suchen möchte sie auf ihren beiden weiteren Feldern: Qualitätsmanagement, Altenpflegeschulung sowie Praxisanleitung vor allem in der Krankenpflegeschule. Beispiel: Niemand im Haus - auch kein Arzt - darf einen Katheter legen, ohne von der Praxisanleiterin vorher eingewiesen - besser: angeleitet - worden zu sein.

Die in Hückeswagen aufgewachsene Frau mit vielen (insbesondere Motorsport-) Hobbys hat nach Jahren im Hückeswagener Johannesstift ab 1988 die Krankenpflege-Ausbildung in Wermelskirchen begonnen.

Ehe sie an die Krankenpflegeschule ging, half sie noch ein halbes Jahr auf Station IV aus. Seitdem ist sie auf allen Stationen zu Hause. Im April 1992 wurde Monika Hartung Praxisanleiterin - bis diese Funktion Gesetz wurde, war das Krankenhaus Wermelskirchen das erste weit und breit.

Im selben Jahr übernahm sie die stv. Pflegedienstleitung - heute ohne PC kaum noch vorstellbar, was viele Wege in den Altbau an der Rot-Kreuz-Straße erspart, wo die großen Steckkarten hingen. "2009", erinnert sich die neue PD-Leiterin, fragte mich Geschäftsführer Madsen, ob ich das Qualitätsmanagement übernehmen würde.

Aufsichtsrat hat Übernahme der Pflegedienstleitung zugestimmt

Der Aufsichtsrat habe der neuen PDL Hartung insbesondere zugestimmt "wegen ihrer Fähigkeiten, die sie seit langem in der Praxis unter Beweis gestellt hat", sagte Christian Madsen am Mittwoch bei der Vorstellung der neuen PDL.

"Wir trauen Ihr das zu", betonte er; ganz wichtig sei daneben die breite Zustimmung im Haus. Monika Hartung habe den Vorteil, in der PDL Kontinuität wahren, in den beiden anderen Verantwortungsbereichen immer auf der Höhe der Zeit sein zu können. So dass sie sich nicht bewerben musste, sondern gefragt wurde.

"Frau Hartung war immer im Haus, hat aber über Kooperation, Qualifikation und Projekt-Arbeiten - hier insbesondere die Zentral-Sterilisation - auch immer Neues von außen mitgebracht", sagt Madsen. Hartung: "Für die Weiterbildung zur Hygiene-Fachkraft war ich dankbar." Dabei sei klar geworden, sagt Madsen, wie sie managen und vor allem gut mit anderen zusammenarbeiten könne.

"Wir sind auf Sie aufmerksam geworden vor allem über Qualitätsmanagement und Hygiene." Hier sieht Monika Hartung sogar noch Optimierungs-Ansätze. So möchte sie die Abteilungsleiter-Konferenz erweitern, um das Netzwerk im Haus zu verfeinern und zu pflegen - "mit Überbrückung vieler Schnittstellen", wie sie es ausdrückt.

Und eigentlich könne, fügt sie hinzu, "Kommunikation immer nur besser werden".


Quelle: Wermelskirchener General-Anzeiger (11.10.2012)

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