Pfarrer und Diakon haben Hilfe

Bernhard Kerkhoff kehrt ins Bergische Land zurück und unterstützt Burkhard Rittershaus im Krankenhaus. Pfarrer Bernhard Kerkhoff war stets viel unterwegs. In Solingen, Chorweiler (Köln), Siegburg, Remscheid, Wuppertal, Köln und Düsseldorf. 1982 wurde er von Joseph Kardinal Höffner zum Priester geweiht.

Kerkhoff ging seinen Weg, war Pfarrer in sozialen Brennpunkten und Justizvollzugsanstalten. Jetzt ist der 62-Jährige nach Hause gekommen ins Bergische Land. Seit dem 29. September wirkt er als Krankenhausseelsorger und Subsidiar in der Katholischen Kirchengemeinde St. Michael und Apollinaris.

"Bin überraschend oft der Beschenkte" Pfarrer Bernhard Kerkhoff

Bernhard Kerkhoff wird im Januar in die Dienstwohnung an der Schillerstraße ziehen. In Wermelskirchen, so seine Aufgabe, wird er Pfarrer Michael Knab gemeinsam mit Diakon Burkhard Rittershaus im seelsorgerischen Bereich zur Seite stehen.

Pfarrer Kerkhoff identifiziert sich mit einer "Geh-hin-Kirche", er ist eben viel unterwegs. "Ich mache mich auf den Weg", sagt er. "Ich mache das Angebot zum Gespräch. Die Menschen reagieren offen und freundlich."

Zusammen mit Diakon Burkhard Rittershaus kümmert er sich künftig um die Menschen in den Krankenhäusern in Remscheid (Burger Straße) und hier in Wermelskirchen. Er spricht mit Patienten und mit dem Personal.

Der katholische Pfarrer sei offen für jeden: "Ich mache keinen Unterschied zwischen Religion und Konfession." Immer wieder weist das Personal darauf hin, dass Patienten gerne mit Burkhard Rittershaus oder mit ihm reden möchten.

Außerdem wisse er durch den Kontakt mit der Gemeinde, wer von ihnen seinen Besuch wünsche. Und dann ist der Seelsorger natürlich unterwegs. Er geht über die Stationen und begegnet den Menschen. Viele stellen ihm - das kennt auch der beliebte Diakon Rittershaus - die "berühmte Warum-Frage".

Pfarrer Kerkhoff: "Ich kann ihnen Trost und Anteilnahme geben und das Gefühl, dass sie nicht allein sind." Und er hat die Erfahrung gemacht: "Ich bin überraschend oft der Beschenkte."

Der 62-Jährige ist heute mit Wermelskirchen zumindest wieder in der Nähe der Stadt Remscheid. In Gronau geboren, hat er in der Seestadt auf dem Berge seine Jugend und Kindheit verbracht.

"Darüber bin ich sehr froh", kommentiert er seine Rückkehr ins Bergische Land. Gleichzeitig blickt er zurück. Auch über seine Stationen außerhalb der Heimat ist er froh. Er konnte die Menschen in den Gemeinden und in den Gefängnissen als Seelsorger unterstützen.

Zur Person - Krankenhaus-Gottesdienste

Monsignore: Bernhard Kerkhoff wird am 2. September 1952 geboren, 1982 zum Priester ge-weiht, ist von 1990 bis 1994 Ge- fängnisseelsorger in Siegburg, bis 2008 noch in den Justizvollzugsanstalten Wuppertal und Remscheid. 2008 wird er stv. Personalchef für den Einsatz der Priester im Generalvikariat und ist abschließend Priester in Köln und Düsseldorf. Seine Stellenbeschreibung hier ist Krankenhausseelsorger und Subsidiar.

Wortgottesdienste: Im hiesigen Krankenhaus finden sie sonntags um 10.45 Uhr statt.

Quelle: Wermelskirchener General-Anzeiger (03.01.2015)

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