Patienten müssen nicht mehr nach Remscheid fahren

Für eine MRT-Aufnahme müssen Patienten nicht mehr nach Remscheid fahren. Das erledigen Dr. Knopp und seine Kollegen jetzt an der Königstraße. Vor fünf Jahren investierten der damalige Chefarzt Professor Dr. Buchholz und das Krankenhaus Wermelskirchen in einen Magnet-Resonanz-Tomografen (MRT).

Rund 300.000 Euro wurden gemeinsam aufgebracht und die Anschaffung eines generalüberholten MRT gestemmt, um die Radiologie an der Königstraße auf den neuesten Stand zu bringen. Profitiert haben davon in erster Linie die stationären Patienten, aber nicht die ambulanten.

Das niedergelassene Radiologenteam der Gemeinschaftspraxis Dr. Bernhard-Paul Knopp, Dr. Holger Widlitzek und dem nach einem Brasilienintermezzo zurückgekehrten Dr. Stefan Zabory ändert das jetzt und ist zum Jahresbeginn eine Kooperation mit dem Wermelskirchener Krankenhaus eingegangen. Damit können die drei Fachärzte von der Telegrafenstraße zirka 90 Prozent der MRT-Untersuchungen (außer Brust- und Gefäßuntersuchungen) mit dem Krankenhaus-Gerät vornehmen. Darüber hinaus arbeiten sie auch weiterhin in der Remscheider Apparategemeinschaftspraxis an der Blumenstraße mit.

Bei der Kooperation haben sich das Krankenhaus und das Radiologen-Trio auf einen Tagesrhythmus geeinigt. Dr. Knopp und Kollegen steht der MRT an zwei Tagen in der Woche bzw. drei Tagen in der jeweils nächsten Woche zur Verfügung. An den übrigen Wochentagen nutzt ausschließlich das Krankenhaus das Gerät. In Notfällen gelte diese Regelung naturgemäß nicht, ergänzt Dr. Volker Launhardt, Chefarzt Innere Medizin im Krankenhaus.

Durch die Kooperation erhofft sich Dr. Knopp, dass sich die Wartezeiten für die ambulanten Patienten, die aus der gesamten Region kommen, erheblich reduzieren lassen. Diese betragen für eine MRT-Untersuchung oder auch Kernspin genannt durchaus sechs oder acht Wochen und länger.

Täglich sollen mindestens 18 Patienten, die von ihren Haus- und Fachärzte an die Radiologie-Praxis an der Telegrafenstraße überwiesen und ausschließlich von dieser betreut werden, untersucht werden.

Dr. Knopp ließ gestern bei der Präsentation des Kooperationsprojektes keinen Zweifel, dass er eine deutliche höhere tägliche Auslastung anstrebt. "Das Ziel sind 50 Prozent der Betriebskosten zu erreichen", umreißt er die gemeinsam mit dem Krankenhaus entwickelte Vorstellung. Allerdings schwieg sich dessen Geschäftsführer Christian Madsen gestern über die Höhe der MRT-Betriebskosten aus und damit über den Umfang der Ersparnisse an der Königstraße.

Im Gespräch mit dem Krankenhaus sei man schon seit zwei Jahren gewesen, denn die Anschaffung eines eigenen MRT, der zwischen 500.000 und 1,8 Millionen Euro kostet, wollte die Praxis nicht angehen. "Aber jetzt ist der richtige Zeitpunkt", betont Dr. Knopp und meint damit den Wiedereinstieg seines Kollegen Zabory.

Die niedergelassenen Radiologen nutzen zwar die Krankenhaustechnik aber die gesamte Abwicklung von der Auswertung bis zur Dokumentation und Archivierung laufe getrennt von dem Hospital, unterstreicht Dr. Knopp. So bekommen Patienten den Termin für eine MRT-Untersuchung auch ausschließlich in der Praxis an der Telegrafenstraße.


Quelle: Wermelskirchener General-Anzeiger (05.01.2012)

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