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Neuer Chefarzt hat sich gleich in die Tagesarbeit gestürzt
Dr. Arif Yaksan, der neue Chefarzt der Allgemein- und Viszeral-Chirurgie, hat die erste Vorstellungsrunde hinter, die größere aber noch vor sich. Während seiner ersten Woche am Krankenhaus hat er sich in die Arbeit mit, das heißt an den Patienten gestürzt, hat aber auch intensive und "konstruktive" Gespräche mit Kollegen geführt.
Gespräche mit den Mitarbeitern, mit der Anästhesie, der Inneren und dem Endoskopie-Team, der Gynäkologie sowie mit dem chirurgischen Chefarzt-Kollegen Prof. Dr. Jürgen Buchholz. "Wir schätzen uns, respektieren uns", sagt Dr. Yaksan. Er sehe "sehr gute Perspektiven für eine gute Zusammenarbeit im Interesse der Patienten". Die Abteilungen seien aufeinander angewiesen - schon der Bereitschaftsdienste wegen. Auch mit der Inneren Abteilung und ganz konkret im Operationssaal. Die Dickdarm-Entzündung nannte Dr. Yaksan als Beispiel, wo es positiv sei, aus zwei Fachsichten diagnostizieren und sofort agieren zu können. Blutungen im Magen-Darm-Trakt nannte er als Beispiel für ein "Rendez-vous"-Verfahren, wenn der Eingriff und die parallele endoskopische Betrachtung des Bauchraums schonender seien und den Patienten weniger belasten. "Der Kollege sieht mit dem Endoskop beispielsweise", erläutert Chefarzt Dr. Volker Launhardt (Innere), "wo der Operateur besser ein Stück Darm herausnimmt." Auch manch ein Karzinom sei so schon entdeckt worden, erklärt Dr. Arif Yaksan. Am 1. Februar stößt zum Kollegen Frank Clermont ein weiterer Oberarzt, welchen der neue Chefarzt Yaksan mitbringt: Dr. Gregor Olnos (bislang Troisdorf). Von den beiden Assistenten-Stellen ist eine vakant. Leiste und Harngang sind Beispiele für die in dieser Woche durchgeführten Operationen. Die Patienten hätten "den Neuen" mit einer "Mischung aus Neugier und Wohlwollen" aufgenom- men, freut sich der 41-Jährige. Der will sich in Kürze aufmachen zu den niedergelassenen Kollegen in Wermelskirchen. Und für März plant das Krankenhaus eine neue Veranstaltung im Bürgerzentrum zum Thema Magen-Darm-Erkrankungen. Dabei soll auch klar werden, dass Baucherkrankungen von zwei Abteilungen gemeinsam diagnostiziert werden, "und dass das mit moderner Herangehensweise Hand in Hand 'fluppt'", wie es Yaksan und Launhardt ausdrücken. Die neue interdisziplinäre Notaufnahme passt da gut ins Bild. Zurzeit laufen Bauabnahme und Probebetrieb. Realistisch sei, dass sie im März in Betrieb gehen könne, sagt Geschäftsführer Christian Madsen. Quelle: Wermelskirchener General-Anzeiger (8.1.2010) |
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