Mitarbeiter demonstrieren gegen Reform

Das Krankenhaus setzte ein Zeichen gegen das geplante Gesundheitsstruktur-Gesetz.

Auch wenn ihre Ankunft höchst ungewiss und eine Notlandung in den Vorgärten wahrscheinlich ist, gelang die Zeichensetzung. Nachdem das Wermelskirchener Krankenhaus bereits am frühen Morgen 15 Angestellte zur Großdemonstration nach Berlin entsandt hatte, sollten am frühen Nachmittag 100 Helium-Luftballons folgen.

Die rund 80 vor Ort demonstrierenden Mitarbeiter aus Ärzteschaft, Pflegepersonal, Kantine, Reinigungskräften und Verwaltung hatten dafür ihre Mittagspause unterbrochen. Dass die Ballons dann sogar ausgerechnet in Richtung Osten zogen, erfreute die Zeichensetzer umso mehr.

Die Mitarbeiter protestieren gegen finanzielle Kürzungen

Hintergrund der Aktion war eine bundesweite Demonstration gegen das geplante Gesundheitsstruktur-Gesetz, das der zuständige Dachverband der Deutschen Krankenhaus-Gesellschaft in Kooperation mit dem Verband der Krankenhaus-Direktoren, dem Deutschen Pflegerat, der Kassenärztliche Vereinigung, dem Marburger Bund sowie Verdi auf die Beine gestellt hat. So waren die grünen Demonstrations-Botschafter mit symbolischen Postkarten verbunden. Adressat: der Deutsche Bundestag. Die Forderungen klar formuliert: 500 Millionen Euro Versorgungszuschlag statt Streichungen, volle Personalkosten-Deckung statt Deckelung sowie leistungsgerechte Entgelte statt Preisabschläge. In Verbindung mit den Worten „So nicht“ verdeutlichteten sie unmissverständlich, was man in Wermelskirchen von der geplanten Krankenhaus-Reform hält.

„Bisher haben wir Reformpläne eher sportlich angenommen, doch sind wir vom aktuellen Fall regelrecht schockiert“, sagt Christian Madsen, Geschäftsführer des Wermelskirchener Krankenhauses. „Im Vorfeld ist mehr Qualität versprochen worden. Doch hat man sich nicht dran gehalten“, ergänzt der Frontmann.

So sei die Wermelskirchener Einrichtung zwar grundsätzlich gut aufgestellt, doch würden die Kürzungspläne auch dort eine Investitionslücke reißen. Gebäudesanierungen würden erschwert und der Druck auf das Personal könnte zunehmen.

Quelle: Wermelskirchener General-Anzeiger (23.09.2015)

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