Mit Dr. Hans Goost ist ein neuer Chefarzt gefunden

Vier hochkarätige Kandidaten hatte der Berater ins Finale geschickt; der Aufsichtsrat der Krankenhaus Wermelskirchen GmbH hat sich am Mittwoch entschieden und den neuen Chefarzt der Unfallchirurgie / Orthopädie am Donnerstag vorgestellt. Dr. Hans Goost kommt aus Köln, ist verheiratet und hat drei Kinder (12, 9 und 8). Er hat sich im Vorfeld intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, wie das Haus hier da steht - und sich beworben.

Chance, Ort und Umfeld seien hier "wesentlich attraktiver" als beispielsweise im Ruhrgebiet, sagte der neue Chefarzt - "sehr beeindruckt" - bei einer ersten Vorstellung.

Die Abteilung sei zudem "sehr attraktiv" aufgestellt und mit drei Ober- und fünf Assistenzärzten überdurchschnittlich besetzt für ein Haus dieser Größenordnung. Geschäftsführer Christian Madsen berichtete am Rande, dass der Jahresabschluss 2012 nicht unbemerkt geblieben ist. So hätten allein in jüngster Zeit drei Ober- und vier Assistenzärzte angefragt.

Das Krankenhaus hat mit der Zusage von Dr. Goost, am 1. September anzufangen, das ehrgeizige Ziel erreicht, die im April ausgeschriebene Stell bis Juni neu zu besetzen; und es hat inzwischen auch den Chefarzt-Posten in der Radiologie wieder besetzt; hier fängt am 1. Oktober Dr. Andriy Alekseyev an.

Chefarzt der Radiologie ist ebenfalls gefunden

Dr. Hans Goost hatte eigentlich gar kein Chirurg werden wollen; den Ausschlag gab nach dem Studium in Köln und der ersten Zeit in Aachen, dass Stellen damals knapp waren und die Chirurgie die sichersten Aussichten eröffnete.

Die Facharzt-Ausbildung (Chirurgie) absolvierte er bei Dr. Christoph Ranger an der Uni-Klinik in Bonn (Chirurgische Intensivstation, Viszeral-, Gefäß-, Unfallchirurgie), wo er anschließend (bei Prof. Dieter Wirtz) blieb sowohl im unfallchirurgischen (3 Jahre) als auch im gelenkchirurgischen Team (1 Jahr). 2007 folgte der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie; seit 2012 ist Dr. Goost Teamleiter in Bonn.

Seine Schwerpunkte skizziert der neue Chefarzt mit Altersfrakturen (z.B. Wirbel-, Handgelenk-Brüche), Endoprothetik - hier insbesondere in den Bereichen Schulter, Hüfte und Knie - und das Tagesgeschäft, wenn es darum geht, nach Unfällen jedweder Art Arme und Beine wieder funktionsfähig zu machen.

Weil er als Teamleiter die ganzheitliche Betrachtung und Betreuung der Patienten kennengelernt hat, freut er sich über die aktuelle Einbeziehung des Wermelskirchener Krankenhaus ins Trauma-Netzwerk (Donnerstag-Ausgabe). Deutlich erweitern möchte er das Spektrum der Abteilung in Sachen Alterstraumatologie sowie schwierige Wechsel-Endoprothetik; vielleicht lasse sich eines Tages auch die Wirbelsäule noch mit aufnehmen.

Quelle: Wermelskirchener General-Anzeiger (28.06.2013)

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