Mehrzweckhalle wird zur Notunterkunft

Seit Mittwochabend weiß die Stadtverwaltung, dass am Donnerstag  150 Flüchtlinge in Wermelskirchen eintreffen. Gut, dass es bereits am Dienstag eine Besprechung mit DRK, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) gegeben hatte.

So waren die Leitungen kurz, als die Verwaltung am Donnerstagmorgen das Ziel ausgab, gemeinsam bis 20 Uhr alles herzurichten. Damit war und ist die Planung der Stadt, Neubauten zu errichten, um die Situation in der Halle zu vermeiden, Makulatur.

„Wir haben keine Alternative“, sagte Technischer Beigeordneter André Prusa am Donnerstag an der Mehrzweckhalle Dabringhausen. Hier waren bereits rund 50 Freiwillige des DRK und des THW damit beschäftigt, Feldbetten in die Halle zu stellen und mobile Schamwände aufzubauen.

DRK-Einsatzleiterin Ingeborg Schmidt war ganz begeistert – so eine tolle Halle habe man bisher nicht gesehen. Kein Wunder, ist die Mehrzweckhalle ja auch Veranstaltungsort – womit zugleich ein Konflikt benannt ist. Vereinssport und Veranstaltungen wie Karnevalsfeiern wird es bis auf Weiteres nicht geben – bei der Stadt ist allen klar, dass die Flüchtlinge nicht nur ein paar Wochen zu Gast sein werden.

Im Kreis Rhein-Berg insgesamt sollten vergangene Nacht 500 Menschen ankommen; das Land steht aber mit Wermelskirchen direkt in Kontakt. Die Mehrzweckhalle bietet Untersuchungsräume für die fünf Ärzte, die im Einsatz sein werden, einen Impfraum, vier Umkleidekabinen, Küche mit Theke und Technik wie Kühl- und Wärmemöglichkeiten.

Das DRK wird bis abends 20 Uhr vor Ort verantwortlich sein; nachts ist ein Sicherheitsdienst vor Ort. Die Stadt hat möglichst viele Mitarbeiter in die Halle gebeten, um die logistische Herausforderung zu stemmen – bis hin zur Bereitstellung von ausreichend Mülltonnen.

Stadt lädt für Montag zur Bürgerversammlung

Bürgermeister Eric Weik kündete für Montag, 21. September (19 Uhr), eine Bürgerversammlung in der Turnhalle Höferhof an, um ausführlich zu informieren, aber auch zu besprechen, wie die Wermelskirchener Bevölkerung helfen kann. „Wir hoffen, dass die Menschen Verständnis haben, auch wenn diese Maßnahme viele betrifft.“

Das Krankenhaus zum Beispiel. Dort tagte am Donnerstag ein Krisenstab mit Abteilungsleitern und Dr. Cornelia Scherzberg vom Kreisgesundheitsamt; da habe sich gezeigt, wie gut es sei, dass Stadt und Kreis Träger der Krankenhaus GmbH seien, sagte Geschäftsführer Christian Madsen.

Quelle: Wermelskirchener General-Anzeiger (17.09.2015)

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