Krankenhaus-Entwicklung in allen Bereichen positiv

Wermelskirchener Krankenhaus ist eines von noch nicht allzu vielen in Deutschland, wo sich Mediziner für den Beruf fit machen. Das aktuelle Beispiel ist Dr. Claudia Korff - als Mutter dreier Kinder auf dem Weg zur Fachärztin.

Dr. Volker Launhardt, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Inneren Abteilung am Wermelskirchener Krankenhaus, sitzt auch im Vorstand der Bezirksstelle Rhein-Berg des Deutschen Ärzteverbands.

Als solcher ist er bestens vertraut insbesondere mit dem Problem des Ärzte-Mangels im ländlichen Bereich, aber auch mit der Idee, diesem wirksam zu begegnen: indem ich mehr Fachärzte aus den Allgemein-Medizinern mache und sie damit befähige, sich entsprechend niederzulassen.

"Unser Projekt", sagt Dr. Launhardt, "ist zwar nicht einmalig in Deutschland, erfährt aber eine sehr gute Resonanz." Das sei auch kein Selbstläufer, sondern stehe und falle mit der Qualität der Ausbildung.

Die drei Krankenhäuser in Bergisch Gladbach und das Krankenhaus Wermelskirchen machen mit; die Vernetzung mit den Fachärzten für Allgemein-Medizin, den so genannten "niederge- lassenen Ärzten" mache Fortschritte.

Das ist auch notwendig, verlangt die Ärztekammer Nordrhein doch eine ausführliche Fortbildung nicht nur im Krankenhaus, sondern auch in einer Arztpraxis. Vorgeschrieben sind Fortbildungen in der Chirurgie, in der Inneren Medizin sowie bei einem niedergelassenen Kollegen.

In Wermelskirchen hat sich noch niemand bereitgefunden; in Burscheid hätte Dr. Claudia Korff die Gelegenheit. Dr. Barbara vom Stein (Bergisch Gladbach), Sprecherin der Ärztekammer auf Kreisebene, wirbt deshalb unter den Kollegen um die Bereitschaft, eine Fortbildungsstelle zur Verfügung zu stellen.

"Die Akquise geht weiter", sagt auch Dr. Volker Launhardt; das Vorgehen sei "von beiden Seiten mehr als gewünscht". Deswegen räume das Haus auch gerne die Möglichkeit der Teilzeitbe- schäftigung ein. "Da passt vieles zusammen", sagt Dr. Claudia Korff.

Das Land Nordrhein-Westfalen, die Ärztekammer sowie das Krankenhaus stellen dabei sicher, dass der zeitliche Ablauf passt und eine Vergütung gewährleistet ist. Korff: "Für mich ist es ein Segen, dass die Situation hier so vorbildlich ist. Das macht mir das Leben deutlich leichter."

Die Mutter von drei Kindern (13, 8, 6) hat die Fortbildung auf einer halben Stelle begonnen; deswegen dauert sie insgesamt fünf Jahre. Sie ist ausgesprochen zufrieden mit dem "guten Arbeitsklima" und den hoch qualifizierten Ärzten hier im Wermelskirchener Krankenhaus.

Eigeninitiative ist immer das Beste", formuliert Dr. Volker Launhardt die Ziele: zu verhindern, dass im eher ländlichen Bereich Rhein-Berg eines Tages die Ärzte ausgehen, wie es aktuell bereits in Ost-Westfalen der Fall ist.

Wenn es so weiterginge, widerführe uns das auch hier", sagt der Internist. Zumal es immer mehr Absolventen eines Medizin-Studiums gebe, die sich nicht mehr für den Beruf Arzt interessieren, sondern in die Industrie wechseln.

Quelle: Wermelskirchener General-Anzeiger (28.06.2011)

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