Krankenhaus: Senioren-Union informiert sich über aktuellen Stand der Dinge

Das Krankenhaus Wermelskirchen hat in den vergangenen Jahren eine gute Basis für die Zukunft gelegt. Das berichtete zumindest Christian Madsen. Die Senioren-Union hatte den Geschäftsführer des Krankenhauses zu ihrer gestrigen Sitzung in die Bürgerhäuser eingeladen. Und er kam mit guten Nachrichten.

Im Jahr 2011 habe man über 20 Prozent mehr Leistungen an Patienten erbracht; das heißt schwerere und mehr Fälle behandelt. "Das ist keine alltägliche Leistung", berichtete er im Kreis der Senioren. Das Wachstum habe auch dazu geführt, dass das Krankenhaus in den vergangenen Jahren 37 neue Mitarbeiter einstellen konnte. 370 Mitarbeiter beschäftigt die Klinik nunmehr insgesamt. "Wir sind ein großes Unternehmen für Wermelskirchen. Das hat eine positive Auswirkung für die Stadt insgesamt", sagte Madsen.

Optimale Patientenversorgung steht weit vor Rendite

Gründe für die Leistungssteigerung sind laut Chefarzt Dr. Volker Launhardt vor allem auf die neue Struktur zurückzuführen. Die Orthopädie beispielsweise wurde aufgeteilt in Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Allgemein- und Viszeralchirurgie. "Die Chirurgie ist jetzt sehr breit unterteilt. Die einzelnen Abteilungen arbeiten auf sehr hohem Niveau", erklärte Launhardt.

Nicht nur für Patienten sondern auch für angehende Ärzte sei das Wermelskirchener Krankenhaus attraktiv. So ist es jetzt von der Ärztekammer als medizinische Weiterbildungsstätte für Kardiologie zugelassen worden. Neun Jahre dauert die Ausbildung zum Facharzt für Kardiologie. Einzig den Bereich Herzkatheter können die Wermelskirchener nicht abdecken. Dazu gebe es jedoch Kooperationen mit anderen Kliniken.

"Als regionaler Anbieter geht es uns nicht um die Rendite sondern um eine optimale Patientenversorgung", betonte Volker Launhardt. Wenn Überschüsse erwirtschaftet würden, werde davon die operative Ausstattung verbessert oder in die baulichen Gegebenheiten investiert - wie zuletzt in moderne Einzelzimmer - oder in "sympathisches Personal", wie Launhardt sagt. Das Konzept kommt offenbar an. 8.900 Patienten wurden 2011 stationär behandelt. Ambulant waren es insgesamt 30.000 Patientenkontakte.

Quelle: Wermelskirchener General-Anzeiger (25.05.2012)

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