Krankenhaus bündelt medizinische Kompetenzen

"In 90 Prozent aller Fälle ist der Darmkrebs heilbar, wenn er früh genug erkannt und richtig behandelt wird", betonen Dr. Arif Yaksan und Dr. Volker Launhardt.

Für die beiden Chefärzte des Krankenhauses ist die Gründung eines Darmkrebszentrums Wermelskirchen ein weiterer Schritt, um "das gebündelte Fachwissen und die Erfahrung spezialisierter Ärzte" noch effektiver einbringen zu können.


Gestern Nachmittag gab Krankenhaus-Geschäftsführer Christian Madsen die fachübergreifende Zusammenarbeit bekannt. Wermelskirchen wird eines von 220 Darmkrebszentren bundesweit.

"Abgestimmte Behandlungswege haben für Patienten die besten Heilungsergebnisse", weiß Dr. Launhardt. Krankenhaus (mit Gastroenterologen, Viszeralchirurgen, Anästhesie, Radiologen), Onkologen, Strahlen- und Stomatherapeuten, Pathologen arbeiten Hand in Hand mit Sozialdienst, Ernährungs- und Diätberatung, Seelsorge und Selbsthilfegruppen.

Die Bündelung der Kompetenzen bedeutet: "Der Patient muss sich nicht mehr um Ansprechpartner kümmern. Für reibungslose Abläufe sorgt das Zentrum. Auf diese Weise wird auch der Hausarzt entlastet", erklärt Dr. Yaksan. Mit den Brustzentren wurde es vorgelebt. Die Darmkrebspatienten folgten. Den Zentren gehört die Zukunft. Denn so würden "unnötige Zeitverzögerungen in der Diagnostik und Mehrfachuntersuchungen erspart", führen die Chefärzte weiter aus. Die Disziplinen stimmen ihr Vorgehen aufeinander ab.

Beginnend mit der Frage: direkt operieren, mit Chemo therapieren oder bestrahlen? Das Leistungsspektrum wird ortsnah in Anspruch genommen, bis zur Fachschwester, die hinterher den künstlichen Darmausgang versorgt.

80- bis 90.000 Patienten werden jährlich in Deutschland an Darmkrebs operiert. In Wermelskirchen finden sie ab sofort eine Anlaufstelle, die alles unter einem Dach vereint und "Service und Qualität steigert" (Launhardt).

Launhardt, Chef der Inneren Abteilung, war nach seiner Einstellung 2008 derjenige, der den Anstoß in die Richtung gab, als als er mit der Onkologischen Praxis Remscheid (Dr. Matthias Klee, Dr. Jörn Kohnke) und der Strahlentherapie MVZ RNR Remscheid (Dr. Christiane Seißer, Dr. Karin Nohl) die wöchentliche Tumorkonferenz, den Vorläufer des Zentrums, ins Leben rief.

Koordinatoren des Zentrums:
Dr. Peter Nowak und Dr. Frank Clermont, Tel.: 02191. 98-166

Hier finden Sie weitere Informationen über das Darmkrebszentrum Wermelskirchen.


Quelle: Wermelskirchener General-Anzeiger (05.07.2012)

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