Frischer Wind mit neuem Chef der Unfallchirurgie und Orthopädie

Am 11. Oktober tritt Dr. Martin Ulatowski seinen Dienst in der Unfallchirurgie/ Orthopädie an. Mit ihm fängt Dr. Ralf Plaga als Oberarzt an. Es ist der Traum eines jeden Mediziners: Er hat noch gar nicht angefangen, aber viele Patienten klopfen schon ungeduldig an: Wann geht es los?

Seit dem 9. Juni, dem Tag, als Dr. Martin Ulatowski als neuer Chefarzt Unfallchirurgie und Orthopädie der Öffentlichkeit vorgestellt wurde (WGA berichtete), klingelt im Krankenhaus immer wieder das Telefon. Sein guter Ruf eilt Ulatowski weit voraus. Gestern gab Geschäfts- führer Christian Madsen den ersten Arbeitstag des 36-jährigen Remscheiders bekannt: Es wird der 11. Oktober sein.

Noch ein paar Tage früher, am 4. Oktober, wird ein zweiter Oberarzt den Dienst antreten. Neben Christopher Kernbach steigt Dr. Ralf Plaga in eine Abteilung ein, durch die nach einer Personalumstrukturierung ein frischer Wind wehen und neuer Geist Einzug halten wird. Plaga bringt es auf den Punkt: "Wichtig ist nicht nur die Arbeit, sondern auch das persönliche Mit- einander."

Ulatowski hatte Plaga angesprochen, als feststand, dass er hier an alter Wirkungsstätte (Oberarzt von September 2007 bis August 2008) die Buchholz-Nachfolge antreten würde. Plaga und Ulatowski harmonieren fachlich wie menschlich. "Wir sind zuversichtlich, ein hervorragendes Team zu präsentieren", stellt Madsen nach schwierigen Monaten erleichtert fest.

Dies betrifft auch die vier neuen Assistenzärzte in der Unfallchirurgie/Orthopädie. Verträge sind unterschrieben, bis Januar werden alle an Bord sein, nachdem das Krankenhaus vorü- bergehend mit Honorarkräften arbeiten musste, weil sich keiner fand, der als Assistent in die Abteilung wollte. Anfang 2011, verspricht Ulatowski, wolle er seine komplette Mannschaft bei einem Patientenseminar öffentlich vorstellen.

Ralf Plaga, 46 Jahre alt, verheiratet, zwei Töchter und in Köln beheimatet, hat seinen Facharzt für Chirurgie in Siegen gemacht und ging nach mehreren weiteren Stationen im Juli 2009 zum Marien-Hospital in Bergisch Gladbach. Eine zusätzliche Spezialisierung besitzt Plaga in der Fußchirurgie.

"Wir können alles anbieten", meint Ulatowski, der seit September 2008 am Sana-Klinikum beschäftigt ist. Dies beinhaltet in der Unfallchirurgie alle Unfälle, inklusive Schule und Arbeit. In der Orthopädie liegt der Schwerpunkt auf Endoprothetik (künstlicher Gelenkersatz), in der arthroskopischen Chirurgie von Schulter, Knie, Ellenbogen und Handelenk sowie Vorfußkor- rekturen.

Ein Ziel, so Ulatowski, ist es, dass Wermelskirchen zum Trauma-Zentrum ernannt wird. Ein wichtiges Nahziel ist bereits erreicht: Das Krankenhaus darf wieder Knie operieren. 2010 war die Lizenz dem Haus entzogen worden, weil der Mindeststandard (50 Operationen im Jahr) nicht mehr erfüllt worden war. Die Krankenkassen wissen aber anhand der Ströme genau, dass Ulatowski nach seinem Weggang aus Wermelskirchen viele Patienten ins Sana-Klinikum mitgenommen hat.

Quelle: Wermelskirchener General-Anzeiger (15.9.2010)

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