Behandlung bei Hüftoperationen wird angenehmer für Kranke

Seit Freitag darf sich das Wermelskirchener Krankenhaus „EndoProthetikZentrum“ nennen. Das entsprechende Zertifikat war in der Post. Mit dieser Qualifizierung will das Krankenhaus der erwarteten Zunahme an Hüft-, Knie- und Schulteroperationen mit Einsatz von Prothesen Rechnung tragen.

In Deutschland würden zu viele Hüft- und Knieprothesenoperationen durchgeführt, lautet ein häufig genannter Vorwurf. „Stimmt so nicht“, sagt Dr. Hans Goost, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am Wermelskirchener Krankenhaus. Es werde zwar viel operiert, das liege aber an der demografischen Entwicklung. „Nirgends wird die Alterung der Gesellschaft deutlicher als im Krankenhaus.“, sagt Dr. Goost. Ältere Menschen haben einfach häufiger verschlissene Gelenke. Das Krankenhaus entwickelte einen standardisierten Fahrplan von der Vorbehandlung über die Operation bis zur Nachbehandlung.

Es gibt fast keine Komplikationen mehr

Das habe nicht nur Vorteile für die Abläufe im Krankenhaus. „Die Prozesse laufen glatter, es gibt weniger kritische Situationen und fast keine Komplikationen mehr“, versichert der Chefarzt. Die gesamte Behandlung sei für den Patienten angenehmer und transparenter. Patienten würden dank der Checkliste, die abgearbeitet werde, schon frühzeitig informiert, wann ihr Operations-Termin ist, wie lange sie voraussichtlich im Krankenhaus bleiben müssen und wann die Reha-Maßnahme beginnt.

Etwa zwei bis drei Monate braucht ein Patient durchschnittlich nach einer Hüftoperation bis zur vollständigen Genesung. „Der typische Schmerz“, so Dr. Goost, „ist schon nach zwei bis drei Tagen weg.“ Im vergangenen Jahr wurden im Wermelskirchener Krankenhaus 110 Hüft- und etwa 50 Knie-Operationen durchgeführt – Tendenz steigend. Stark sei das Wermelskirchener Krankenhaus vor allem bei Wechseloperationen, also wenn frühere Gelenkprothesen nach Jahren ersetzt werden müssen.

Das Zertifikat EndoProthetikZentrum muss regelmäßig neu erworben werden. Nur 320 Krankenhäuser in ganz Deutschland dürfen sich laut Geschäftsführer Ralf Schmandt mit diesem Titel schmücken.

Zertifikat

Im Dezember vergangenen Jahres überprüften zwei Kontrolleure, ob die Vorgaben auf dem Papier auch umgesetzt werden. In Deutschland haben insgesamt 320 Krankenhäuser dieses Zertifikat erworben. Verliehen wird es von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie.

Quelle: Wermelskirchener General-Anzeiger (28.03.2015)

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