Auf "Horror"-Ernstfall ab sofort gut vorbereitet

"Wir wollten uns auf ein Horror-Szenario vorbereiten." So bezeichnete Vize-
Geschäftsführer Ralf Schmandt den Hintergrund der Übung des Krankenhauses
mit der Wermelskirchener Feuerwehr am Samstagmittag. Die (Ausgangs-)
"Lage": Auf Station 4 brennt es.


Das Ziel der Übung war folglich zu trainieren, wie die Wehr einen solchen Brand am schnellsten löschen kannte, ohne dass das Feuer auf andere Stationen übergreift. Im
Fokus der Übung stand natürlich insbesondere die gefahrlose Evakuierung der betroffenen Patienten. Um das realitätsnah zu trainieren, stellte die Jugendfeuerwehr 20 "Komparsen".

Ein Team des Krankenhauses ordnete ihnen unterschiedliche Krankheitsbilder zu - nach Angaben Schmandts einen Querschnitt der tatsächlich im Haus liegenden Patienten: vom Rollstuhlfahrer bis zum Demenzkranken war alles dabei.

Die Feuerwehr war mit 35 Kameraden der Löschzüge I bis III vor Ort. "Dies war der letzte Übungseinsatz in diesem Jahr für unsere Löschgruppen. Daher waren wir froh, solch eine Herkulesaufgabe zu bewältigen", freute sich Stadtbrandmeister Peter Thiel.

Vor acht Wochen war das Krankenhaus auf ihn zugekommen. Thiel sagte nach Rücksprache mit den Zugführern zu. Er lobte das Angebot des Krankenhauses; es seien nicht viele Häuser bereit zu einer solchen Übung.

Dabei habe die viele Vorteile für die innere Organisation des Krankenhauses. Dies könne damit den Patientenschutz verbessern und die Koordination von Verwaltung und Dienstkräften in einer Extremsituation üben. Die Feuerwehr sah für sich selbst natürlich ebenfalls viele Vorteile. Gelerntes am Unbekannten anzuwenden, lautete das Credo für den Tag.

Ehe es losging, mussten die Wehrleute viele Fragen beachten: Kann sich das Feuer auf andere Stationen ausweiten? Muss man aufgrund der Rauchentwicklung auch die unteren Stationen evakuieren? Wie transportieren wir nicht mehr gehfähige Patienten? Müssen die Patienten in ein anderes Krankenhaus gebracht werden?

Die Kameraden hatten nur gewusst, dass die Übung am Krankenhaus stattfindet. Welche Schwierigkeiten aufgrund der Rauchentwicklung und der Patienten auf sie warteten, wussten sie nicht. Daher war es wichtig, die richtige Strategie zu wählen.

Die Feuerwehr löschte - simuliert - von außen wie von innen. Und musste berücksichtigen, dass Patienten durch das Wasser gefährdet werden könnten, und dass Bereiche Vorrang haben, wo die Kameraden Patienten aus den Flammen retten müssen.

Die Wehr befreite die Komparsen über das Nottreppenhaus sowie mit Hilfe der Drehleiter. Zumal es eine Übung war, fand es Thiel für wichtig, dass sich die Kameraden ganz ruhig und sachlich an die Aufgabe herantasteten. "Wir stehen nicht unter Zeitdruck, und in jedem Beruf gibt es Arbeitsabläufe, die man sich einprägen muss."

Schmandt war sehr zufrieden mit dem reibungslosem Ablauf der Übung: "Die Feuerwehrleute und unser Personal waren in der Lage in jeder Minute das Richtige zu tun. Deswegen konnten die 'Schauspieler' problemlos evakuiert werden.

Thiel stimmte zu: "Ich denke, dass wir für den Ernstfall vorbereitet sind. Aber hoffentlich werden wir ihn nie erleben."

Quelle: Wermelskirchener General-Anzeiger (31.10.2010)

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