Ärzte informieren über Beckenbodenschwäche im Bürgerzentrum

Nach Tumorerkrankungen gilt die Beckenbodenschwäche als zweites großes Thema in der Frauenheilkunde. Dr. Georgi Tzanov, Chefarzt der Gynäkologie im Krankenhaus, bezeichnet die Erkrankung als "heimliches Leiden von Millionen".

Ärzte informieren über Beckenbodenschwäche im Bürgerzentrum

Themenabend „Beckenbodenschwäche bei der Frau“

Mittwoch, 6. Juli 2011
19.00 Uhr
Bürgerzentrum Wermelskirchen
Telegrafenstraße 29-33

Bei einem hohen Prozentsatz - betroffen sind vor allem ältere Frauen nach der Menopause - treten unterschiedliche Beschwerden auf. Neben der Blasenschwäche sind beispielsweise chronische Unterbauchschmerzen oder Darmentleerungsstörungen die Folge.

Obwohl die Betroffenen 24 Stunden unter der Erkrankung leiden, suchen die meisten aus Schamgefühl zu spät ärztliche Hilfe auf. Dem Tabuthema die Brisanz nehmen und Behandlungsmethoden vorstellen - das ist Ziel einer Information morgen im Bürgerzentrum, zu der Regina Löhmer, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt und das Krankenhaus Wermelskirchen einladen.

Neben Dr. Georgi Tzanov werden Urologe Dr. Uwe Schmidt, Neurologe Dr. Volker Stiefken und Dr. Arif Yaksan, Chefarzt der Viszeralchirurgie referieren. "Beckenbodenschwäche betrifft verschiedene Bereiche und kann ganz unterschiedliche Ursachen und Symptome haben. Deshalb ist es wichtig, dass die Fachabteilungen zusammenarbeiten", erklärt Yaksan.

Der Beckenboden trägt direkt die Beckenorgane Harnblase, Gebärmutter und Darm und indirekt auch alle weiteren Bauchorgane. Schwangerschaften und Geburten bedeuten zum Beispiel eine ungemeine Herausforderung. Nur durch eine enorme Dehnung des Beckenboden kann ein Kind geboren werden.

Zu einer Schwächung des Beckenbodens führt ebenso eine chronische Überbelastung und Fehlbeanspruchung, etwa durch schwere körperliche Arbeit. Übergewicht, häufiges Pressen bei Verstopfung oder chronischer Husten, zum Beispiel verursacht durch Rauchen, schwächen ebenfalls den Beckenboden. Häufig liegt die Ursache zudem im seelischen Bereich.

"Wichtig ist aber: Egal, welche Ursachen und Symptome die Beckenbodenschwäche hat - in den meisten Fällen ist Hilfe möglich", sagt Tzanov. "In vielen Fällen sogar ohne chirurgischen Eingriff."

Der Vortrag "Beckenbodenschwäche bei der Frau" beginnt am Mittwoch, 6. Juli, um 19 Uhr im Bürgerzentrum. Der Eintritt ist frei.

Quelle: Wermelskirchener General-Anzeiger (05.07.2011)

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