135 Mitarbeiter beteiligen sich an Demo

Bereits bei der Ankündigung zum gestrigen Protest sprach der Geschäftsführer des Wermelskirchener Krankenhauses, Christian Madsen, von einem Schulterschluss, den er so noch nie gesehen habe. Krankenhausverwaltung, Betriebsrat und die Gewerkschaft Verdi hatten zur Teilnahme an einer bundesweiten Aktion aufgerufen, bei der Krankenhauspersonal auf die Mängel der jüngst beschlossenen Gesundheitsreform aufmerksam machen sollten.

Pünktlich um 13 Uhr versammelten sich deshalb gestern 135 Mitarbeiter aus allen Abteilungen des Krankenhauses und hielten Schilder mit Zahlen in die Höhe. Die Zahlen symbolisierten den bundesweiten Fehlbedarf von 162 000 Mitarbeitern in den Krankenhäusern. „Die Gesundheitsreform ist ein Etikettenschwindel“, erklärte Christian Madsen. Sie verspreche mehr Qualität, sehe aber weitere Kürzungen vor. „Ich habe noch nie erlebt, dass Kürzungen mehr Qualität brachten.“ Die Krankenhäuser, die über Jahre hinweg eine gute Personalpolitik geleistet hätten, würden dadurch bestraft.

Mitglieder des Aufsichtsrates unterstützen die Demonstranten

Axel Wieland, Betriebsratsvorsitzender, sieht das ähnlich. Er verteilte die Nummernschilder an die Demonstranten und lobte die Kooperation von Verwaltung, Personal und Gewerkschaft. Jedoch nicht ohne darauf hinzuweisen, dass Verdi bereits seit mehreren Jahren für festgeschriebene Stellenpläne eintrete. Unterstützung erhielten die 135 Demonstranten auch von Vertretern des Aufsichtsrates, darunter Helga Loepp, Bernhard Schulte, Christine Engels, Dr. Ralf Reetz und Friedel Burghoff.

„Es ist wichtig, dass wir uns gegen die Reform aussprechen. Schon jetzt merken wir, dass an einigen Stellen Personal fehlt“, erklärte Schwester Annika Theis. Bürgerin Angelika Löwe-Selbach unterstützte die Demonstration mit selbstgedruckten Handzetteln. „Die Reform betrifft doch letzten Endes den Patienten“, erklärte sie. Daher sei es wichtig, dass sich nicht nur das Personal zu der Reform äußert, sondern auch die Patienten, die im Krankenhaus versorgt werden.

Quelle: Wermelskirchener General-Anzeiger (24.06.2015)

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